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Grillen (337 Produkte)

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Ob Grillfleisch, Spieße, Grillkäse oder Veggies: Grillen ist lecker. Und nicht nur das – in der Regel ist Grillen ein Event, das wir mit Familie und Freunden teilen. Das Herzstück eines guten Grillabends ist dabei der Grill. Die verschiedenen Heizmethoden, Formen und Extras machen es nicht gerade einfach, das perfekte Modell zu finden.

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Ratgeber Grill kaufen

Wir alle kennen dieses Gefühl: Draußen wird es Sommer, die Gartenmöbel stehen schon auf der Terrasse, und es zieht einen ins Freie. Zeit für eine Grillparty! Damit Fleisch, Käse oder Grillgemüse richtig gebraten oder gegart werden, braucht es neben der perfekten Sortier- und Wendetechnik auch einen guten Grill. Nun gibt es die Geräte mit verschiedenen Betriebsarten, in den unterschiedlichen Bauformen und ausgestattet mit diversem Zubehör. Schnell stellt sich die Frage, welches denn das beste ist bzw. welches zu uns passt. Jede Menge Informationen rund ums Grillen finden Sie in unserem EURONICS-Ratgeber.

Zwei Frauen beim Grillen

Welche Arten von Grills gibt es und was sind die Vor- und Nachteile?

Grills unterscheiden sich in der Betriebsart: Holzkohle, Gas oder Strom.

Der Kohlegrill

größten Beliebtheit in Deutschland erfreuen sich die klassischen Holzkohlegrills, denn viele verbinden Grillen mit Feuer, Glut, Qualm und einem rauchigen Aroma. Zur Speisenzubereitung muss das Gerät mit Kohlen befüllt und angezündet werden. Nun heißt es etwas warten, bis die Kohle durchgeglüht ist, und schon können Sie den Rost mit dem Grillgut belegen.

Weber Kohlegrill schwarz

Der Gasgrill

Immer beliebter werden Gasgrills. Diese bieten ebenfalls den Reiz, über offenem Feuer zu grillen, Kohle und Asche fallen jedoch weg. Über die Gaszufuhr lässt sich die Temperatur präzise regeln. Auffangschalen für Fett und andere Säfte sind ebenfalls vorhanden, damit nichts verbrennen kann. Für das Grillen mit Gas müssen Sie eine Gasflasche besorgen, anschließen und nach dem Grillfest sicher lagern.

Weber Gasgrill schwarz

Grillen mit Strom

Die dritte Betriebsart ist das Grillen mit Strom. Es wird kein Brennstoff benötigt, und ein offenes Feuer gibt es ebenfalls nicht. Dennoch erfreuen sich auch Elektrogrills seit einigen Jahren steigender Beliebtheit. Dies liegt an verschiedenen Vorteilen: So entwickelt sich kein Rauch, wodurch die Geräte auch auf dem Balkon zum Einsatz kommen können. Auch die Vorbereitungszeit ist sehr gering und die Reinigung sehr einfach.

ProfiCook Tischgrill schwarz

Vorteile Nachteile
Holzkohlegrill
  • geschmacklich am besten, typisches rauchiges Aroma
  • unabhängig von Strom und Gasv
  • einfache Verwendung
  • kann auch mit Holz betrieben werden
  • Qualm und Fettdämpfe gesundheitlich bedenklich
  • lange Vorbereitungszeit, da Kohle erst durchglühen muss
  • Temperaturregelung deutlich schwerer
Gasgrill
  • sofort erhitzt und einsatzbereit
  • einfache Regelung der Temperatur
  • mehrere Temperaturzonen möglich
  • Gasflasche notwendig
  • hohe Anschaffungskosten
  • gefährlich bei falschem Betrieb
Elektrogrill
  • meist günstige Anschaffung
  • sofort erhitzt und einsatzbereit
  • einfache Regelung der Temperatur
  • ideal auch für Balkon und (teilweise) drinnen
  • Stromanschluss benötigt
  • meist kleinere Grillfläche
  • weniger geschmacksintensiv

Worin unterscheiden sich Grills in der Bauform?

Neben der Betriebsart unterscheiden sich Grills auch hinsichtlich der Bauform. Je nach Ausführung bieten die verschiedenen Typen dabei Vorteile bei der Positionierung des Grillguts oder der Belüftung, zusätzliche Abstellmöglichkeiten und weitere Funktionen. Hier eine Übersicht der gängigsten Bauformen:

  • Der Rundgrill ist die einfachste Form des Grills. In seiner simpelsten und günstigsten Ausführung handelt es sich um eine runde (oder rechteckige) Grillschale, an die ein paar Standbeine angeschraubt sind. Hochwertigere Modelle verfügen über einen stabileren Unterbau, eventuell auch mit einer integrierten Ablagefläche und Rollen für einen leichteren Transport.
  • Ein Säulengrill ist wie ein Kamin aufgebaut. Auf einen sicheren Standfuß ist eine Säule montiert, auf der sich wiederum Grillschale mit Rost und Windschutzblende befindet. Der Grillrost lässt sich meist in der Höhe verstellen, zusätzlich sind in der Säule regelbare Belüftungsschlitze eingebaut, mit der sich die Luftzirkulation und so auch die Temperatur beeinflussen lässt.
  • Beim Kugelgrill handelt es sich um eine große, geteilte Kugel auf einem Gestell oder Wagen. Die untere Kugelhälfte umfasst dabei Kohle- bzw. Ascheschale sowie den meist höhenverstellbaren Grillrost. Darüber hinaus gibt es in der Regel ein Belüftungssystem, über das die Kohle von unten mehr oder weniger Sauerstoff erhält. In der oberen Hälfte sind meist auch Lüftungslöcher und eventuell sogar ein Thermometer integriert. Mit einem Kugelgrill ist auch indirektes Grillen möglich. Schließen Sie einfach die Kugelhälften, dann strahlt der obere Teil die Wärme zurück, und das Grillgut gart schonend durch.
DanGrill Kettle Rundgrill schwarz
  • Schwenkgrills oder kurz „Schwenker“ bestehen aus einer Feuerschale, in der sich die Kohlen befinden. Zusätzlich verfügen Sie über ein Gestell, an dem der Grillrost von einer Kette hängt. So können Sie das Grillgut je nach Bedarf direkt über die Hitze oder weg davon schwenken, in der Regel lässt sich auch die Höhe verstellen und damit die Temperatureinwirkung verändern.
  • Bei einem Grillwagen (auch Trolley genannt) ist die Grillschale auf ein schrankähnliches Untergestell montiert, das praktische Aufbewahrungsmöglichkeiten für Holzkohle, Gasflasche und diverses Zubehör bietet – Gasgrills sind meistens als Grillwagen konzipiert. Zudem finden sich meist noch befestigte Abstellflächen, Schalen oder Schneidebretter an den Seiten. Der Rost ist oftmals höhenverstellbar, einige Modelle verfügen auch über zwei unabhängig verstellbare Grillroste.
Weber Grillwagen schwarz
  • Einbaugrills werden – wie der Name sagt – fest verbaut, etwa in einer Outdoorküche. Einbaugrills gibt es in zahlreichen Variationen und verschiedenen Größen.
  • Für den Tisch drinnen oder draußen oder die Nutzung auf dem Balkon gibt es auch kompakte, in der Regel elektrisch betriebene Tischgrills, zum Beispiel Teppanyaki- oder Plancha-Grills. Diese bestehen aus einer Grillplatte mit einer darunter montierten Heizspirale und erlauben es, auf der metallenen oder steinernen Fläche Grillgut zuzubereiten.
Bomann Tischgrill schwarz

Aus welchen Materialien werden Grills gefertigt?

Grundsätzlich werden Grills aus Metall hergestellt – schließlich müssen sie starker Hitze standhalten. Doch auch hier gibt es große Unterschiede. Bei besonders günstigen Grills kommt meist minderwertiger Stahl zum Einsatz, der weniger stabil und rostanfällig ist. Ein guter Grill hingegen ist aus Edelstahl gefertigt, denn dieser ist robuster und korrosionsbeständig. Achten Sie auf die verschiedenen Edelstahl-Klassen – so ist zum Beispiel Edelstahl 304 eines der hochwertigsten Materialien. Edelstahl hat hingegen den Nachteil, dass er vergleichsweise teurer ist und sich auch aufwändiger reinigen lässt. Pflegeleichter ist pulverbeschichteter Stahl. Bei diesem müssen Sie jedoch aufpassen, dass die Beschichtung intakt bleibt, ansonsten sind Grills aus diesem Material später ebenfalls anfällig für Rost. Erkennen Sie abgeplatzte oder abgeblätterte Stellen, können Sie diese mit einem speziellen Lack ausbessern.

Wie wähle ich eine angemessene Größe für meinen Grill?

Die richtige Größe für den Grill abzuschätzen ist beinahe schon eine Wissenschaft. Sie hängt nicht nur von der durchschnittlichen Personenzahl ab, die an Ihren Grillpartys teilnehmen, sondern auch vom Grillgut und den Beilagen sowie Ihrem Grillverhalten. Als klein gilt ein Grill mit einer Grillfläche von etwa 1.000 bis 1.500 cm². Diese ist für zwei bis drei Personen geeignet, eventuell vier, wenn Sie vorwiegend Würste grillen und nur wenig „sperriges“ Grillgut wie Steaks oder Fisch. Praktisch an kleinen Geräten ist, dass sie sich auch für Camping oder den Balkon eignen. Bis zu sechs Personen können Sie mit einem mittelgroßen Grill mit 2.000 bis 2.500 cm² Grillfläche angemessen versorgen. Grillen Sie bevorzugt in großer Runde, sollten Sie sich nach einem Gerät mit einer Fläche ab 3.000 cm² umsehen. Diese verfügen darüber hinaus oft über eine zweite Grillfläche und Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel mehrere Hitzezonen, einen speziellen Warmhalterost oder Ablagen für fertiges Grillgut.

Solis Deli Tischgrill mit Grillgut
Grill mit 6.400 cm2

Entscheiden Sie sich für einen Gasgrill, achten Sie auch auf die Anzahl der vorhandenen Brenner. Ein kleines Gerät kommt womöglich mit zwei Brennern aus, größere sollten über mindestens vier, sehr große besser über sechs verfügen. So wird sichergestellt, dass sich auch überall die nötigen Temperaturen für schnelles sowie gleichmäßiges Grillen entwickeln. Elektrogrills heizen ohnehin ausgeglichen, bei einem Holzkohlegrill benötigen Sie mehr Kohle.

Generell bietet einen größere Grillfläche Vorteile. Selbstverständlich können Sie mit einem größeren Grill auch für kleine Runden grillen: Bei einem Gasgrill schalten Sie einfach nicht benötigte Brenner aus, bei einem Kohlegrill füllen Sie nur eine Seite mit Brenngut. Die nicht genutzte Fläche bietet sich dann außerdem als Warmhaltezone oder Ablage an. Oder aber Sie schalten die Brenner bzw. verteilen Kohlen so, dass sich verschiedene Hitzezonen bilden – auf diese Weise grillen Sie unterschiedliches Grillgut auch für wenige Personen deutlich einfacher.

Was ist beim Rost für den Grill zu beachten?

Neben der Betriebsart und der Größe spielt beim Grillen der Rost eine wichtige Rolle. Hierbei lassen sich hauptsächlich zwei Materialien unterscheiden: Edelstahl und Gusseisen. Gusseiserne Roste sind günstiger und speichern die Wärme hervorragend. Allerdings ist Gusseisen auch anfälliger für Rost und kann nach Jahren der Benutzung sogar brechen. Edelstahl-Roste sind hochwertiger und häufig Standard-Ausstattung bei Premium-Grills. Sie speichern Wärme etwas schlechter als Gusseisen, sind dafür aber temperaturbeständiger und robuster, insbesondere rissfester. Zudem lassen sie sich meist leichter reinigen.

Auch die Form des Gitters ist ein wichtiger Aspekt. So gibt es normale Stab-Roste, geschwungene Roste oder V-Profile. Die Anordnung der Stäbe beeinflusst das Grillmuster – das Auge isst schließlich mit. Engmaschigere Rosten oder geschlossene Grillplatten eignen sich besser für kleines Grillgut, zum Beispiel Gemüsespalten oder Meeresfrüchte.

Welche Zusatzausstattungen können Grills bieten?

Die meisten Grills sind heutzutage nicht mehr einfach Behälter, die mit einem Brenner ausgestattet sind oder in die Kohle gekippt wird. Für ein besseres Grillerlebnis bieten viele Geräte Zusatzfeatures. Dies können Ablagen sein, praktische Konstruktionskniffe oder aber High-Tech. Hier die wichtigsten im Überblick:

  • Mehrere Roste: Einige Grills verfügen über mehrere Roste, die in der Regel individuell höhenverstellbar sind. Auf diese Weise können Sie für verschiedenes Grillgut unterschiedliche Temperaturbedingungen schaffen und „empfindliche“ Speisen mit mehr Entfernung zur Flamme garen, während zum Beispiel Steaks auf dem anderen Rost näher an der Hitze braten.
  • Zusätzliche Seitenflächen: Praktisch beim Grillen ist es, wenn das Gerät neben der Grillfläche noch über zusätzliche Ablagen verfügt. Hier kann zum Beispiel das Werkzeug oder fertiges Grillgut zwischengelagert werden. Eventuell bietet sich die Zusatzfläche auch als Schneidebrett an.
Grill mit beheizten Seitenflächen
Grill mit beheizten Seitenflächen
  • Unterschrank: Sogenannte Grillwagen – aber auch einige andere Grills – verfügen über einen Unterschrank. Hier können Utensilien gelagert werden, zum Beispiel die Holzkohle plus Anzünder oder die Gasflasche, das Grillbesteck, Tücher, vielleicht auch Geschirr, Gläser und normales Besteck. So müssen Sie Ihr Equipment nicht zusammensuchen, wenn Sie eine Grillparty veranstalten wollen, sondern haben alles sofort griffbereit.
  • Smoker: Ein Smoker ist eine separate Kammer, in der Grillgut gelagert, indirekt zu Ende gegart und gleichzeitig intensiver geräuchert werden kann. Dies gibt den Speisen noch einmal ein kräftigeres Aroma. Smoker finden sich jedoch meist nur an hochwertigen Grills.
  • Temperaturanzeige: Mit einer Temperaturanzeige behalten Sie den Überblick über die Temperatur im Grill. So finden Sie für jede Art von Grillgut den passenden Garpunkt. Zudem können Sie verhindern, dass die Speisen verbrennen. Oder Sie erkennen schnell, wenn die Temperatur eines Holzkohlegrills fällt und können neue Kohlen nachlegen.
  • Backburner/Rotisserie-Brenner: Neben den Hauptbrennern können Gasgrills auch mit einem Brenner an der Rückwand ausgestattet sein. Dieser eignet sich ideal für das Grillen von Spießen, zum Beispiel Hähnchen oder anderen Braten.

Welches Zubehör brauche ich für meinen Grill?

Für gelungenes Grillen benötigen Sie das passende Grillzubehör. Zur Grundausrüstung gehört robustes Grillbesteck. Puristen bevorzugen die einfache Grillgabel, mit einer Grillzange lässt sich hingegen bequemer und meist auch präziser arbeiten. Je nach Grillgut, -rost und -methode kann auch ein Spatel sinnvoll sein. Für besseren Schutz beim Hantieren über der Hitze oder gegen Fettspritzer bieten sich zudem Handschuhe an. Spezielle hitzeabweisende Modelle können dabei sogar das Grillbesteck ersetzen und erlauben es, das Grillgut einfach mit der Hand zu wenden.

Für den Holzkohlegrill gibt es verschiedene Anzündhilfen, zum Beispiel einen Anzündkamin. In diesen speziellen Behälter werden Anzünder, kleine Holzstücke oder Papier und dann die Kohle gefüllt und angezündet. Durch die Luftzufuhr im Kamin glühen die Kohlen schneller durch und können zur sofortigen Benutzung in die Grillschale gekippt werden. Einen ähnlichen Effekt erzielen Sie mit einem Grillgebläse, mit dem Sie die Kohle im Grill ebenfalls schneller entfachen.

Grillen Sie häufiger vegetarisch oder Fisch sind Grillschalen praktisch, in die Sie Käse, Gemüse, Fisch oder Meeresfrüchte hineinlegen, und sie dann auf den Rost stellen. So verhindern Sie, dass kleinere Stücke durch das Gitter in die Glut fallen oder dass Fisch und Käse am Rost festkleben oder beim Wenden zerreißen.

Für die Reinigung des Grills gibt es verschiedene Bürsten sowie spezielle Reinigungsmittel. Sinnvoll ist eine Schutzhülle, insbesondere, wenn Sie den Grill nicht in einem Gartenhaus oder im Keller unterbringen, sondern auf der Terrasse oder dem Balkon stehen lassen. Sie schützt das Gerät vor Regen, Staub, Schmutz und Pollen.

Schutzhülle für den Grill
Schutzhülle für den Grill

Wie reinige ich meinen Grill am besten?

Damit Sie immer lecker und vor allem hygienisch grillen, sollten Sie Ihren Grill nach der Benutzung reinigen. Achten Sie darauf, keine chemischen Reiniger zu verwenden – schon allein aus gesundheitlichen Gründen, doch auch, um die Materialien zu schonen. Einfaches Spülmittel oder nur klares Wasser reichen vollkommen aus

Weber Grillreinigungsset
Grillreinigungsset

Einen Holzkohlegrill sollten Sie nach dem Grillen so zeitnah wie möglich von den ausgebrannten Kohlen befreien, spätestens am nächsten Tag. Die Asche zieht Feuchtigkeit an und kann zu einer Rostgefahr werden. Zudem verdreckt und verschließt sie mit der Zeit die Belüftungslöcher. Gröbere Grillreste entfernen Sie mit einer Messingbürste. Für die Reinigung des Rostes bietet sich Stahlwolle an, eventuell in Verbindung mit einem Fettreiniger. Spülen Sie den Grill und seine Bestandteile dann einfach mit warmem Wasser ab.

Bei einem Gasgrill sollten Sie die Fettwanne regelmäßig reinigen. Profitipp: Füllen Sie beim Grillen etwas Sand hinein, denn dieser nimmt Fette und Bratensäfte auf, sodass Sie diese später leichter entsorgen können. Die Roste reinigen Sie wie bereits oben beschrieben. Kleinere Edelstahlroste passen mitunter auch in die Spülmaschine.

Was sind die besten Methoden fürs Grillen?

Es gibt nicht nur verschiedene Arten von Grills, sondern auch verschiedene Arten des Grillens. Auch diese wirken auf den Geschmack des Grillguts aus. Hier die wichtigsten:

  • Direktes Grillen: Die traditionelle und beliebteste Grill-Methode. Das Grillgut wird direkt über der Hitzequelle gegrillt. So wird es außen scharf angebraten, während das Innere zart und saftig bleibt. Es eignet sich besonders für Speisen mit kurzer Garzeit.
  • Indirektes Grillen: Beim indirekten Grillen gart das Grillgut ähnlich wie in einem Backofen. Der Grill muss dafür über einen Deckel verfügen. Die Hitze hält sich dann im Inneren und gart insbesondere große Fleischstücke oder Kartoffeln gleichmäßig durch. Durch indirektes Grillen entwickelt sich keine Grillkruste, daher empfiehlt es sich, Speisen vorher kurz direkt anzugrillen.
  • Smokern: Auch beim Räuchern oder „Smokern“ wird mit indirekter Hitzezufuhr gearbeitet. Das Grillgut lagert in einem speziellen Smoker-Anbau, der konstante Temperaturen von etwa 100 bis 120 Grad hält. Hierdurch erhalten die Speisen sehr intensives, rauchiges Aroma und werden durch eine lange Garzeit besonders zart. Smokern funktioniert am besten mit Gas- oder Pelletgrills, da bei Holzkohlegrills die Temperatur stärker schwankt.
Weber Smoker-Grill
Smoker zum langen Garen
  • Drehgrillen: Besitzen Sie einen großen Spieß und verfügt Ihr Grill über die nötigen Halterungen, können Sie auch Dreh- oder Spießbraten-Grillen. Hierfür ist je nach Grillgut ein entsprechend großer Grill erforderlich – ein Spanferkel braucht deutlich mehr Platz als ein Hähnchen. Damit das Grillgut nicht anbrennt, müssen Sie den Spieß regelmäßig drehen. Spezielle Grill- oder Spießmodelle besitzen hierfür auch einen separaten Motor.
  • Pizzagrillen: Mit einem verschließbaren Grill und einem Pizzastein können Sie auf dem Grill auch Pizza zubereiten, ähnlich wie in einem Pizzaofen. Durch die gleichmäßige Wärmeverteilung über den Stein und die indirekte Wärmezufuhr von allen Seiten im geschlossenen Grill wird die Pizza gründlich durchgebacken. Hierfür empfehlen sich insbesondere Holzkohlegrills, da der Rauch der Pizza mehr Aroma verleiht.

So finden Sie den passenden Grill

Bei den zahlreichen Grill-Varianten, ist es nicht einfach, das passende Modell zu finden. Hier noch einmal alle Faktoren, die es zu beachten gilt, und einige praktische Tipps für die Auswahl:

  • Betriebsart: Wie Sie Ihren Grill befeuern, entscheiden Sie. Mit einem Holzkohlegrill haben Sie am ehesten das „klassische“ Grillerlebnis, zudem erhält Ihr Grillgut so ein angenehm rauchiges Aroma. Gas- und Elektrogrills hingegen sind schneller einsatzbereit, denn hier muss nicht erst die Kohle durchglühen. Außerdem sind diese beiden Grills hinsichtlich der Temperatur einfacher regelbar. Elektrogrills lassen sich auf dem Balkon oder sogar drinnen betreiben.
  • Bauform: Jede Bauform hat ihre Vor- und Nachteile. Bei Säulen- und Kugelgrills zieht etwa die Kohle aufgrund der Belüftung schneller durch. Können Sie das Gerät zuklappen, können Sie auch indirekt grillen, was schonender ist und die Speisen zart macht. Mit einem Schwenkgrill hingegen lässt sich die Distanz zwischen Hitzequelle und Grillgut am individuellsten verändern, wodurch sich mitunter die besten Grillergebnisse erzielen lassen.
  • Mobilität: Je nachdem, wo der Grill zum Einsatz kommen soll, muss er möglicherweise transportabel sein. Grillen Sie nur bei sich daheim, müssen Sie diesem Faktor höchstens aus Bequemlichkeitsgründen Beachtung schenken. Outdoor-Griller, die auch im Park oder am See grillen, sollten hingegen ein Modell wählen, das sich auch gut transportieren lässt. Grillwagen und Schwenkgrills eignen sich nicht gut für den Transport.
  • Größe: Grillen Sie hauptsächlich in kleineren Runden, genügt auch ein kleiner Grill mit einer Fläche. Für größere Gesellschaften – oder größeres Grillgut – sollte das Gerät jedoch eine Grillfläche aufweisen, die mehr Platz bietet. Generell hat ein größerer Grill Vorteile, denn hier lassen sich leichter verschiedene Temperaturzonen für unterschiedliches Grillgut oder aber Warmhalteplätze schaffen.
  • Zusatzausstattung: Hochwertige Grills haben oft viel Zusatzausstattung, sind allerdings auch teurer. Überlegen Sie also auch, welche Anbauten und Features Sie wirklich benötigen und auf welche Sie verzichten können. Zusätzliche Ablagen sind praktisch zur Vorbereitung von Grillgut. Mit einer Temperaturanzeige finden Sie leichter den richtigen Garpunkt und verringern das Risiko, das etwas verbrennt. Mit mehreren Rosten lässt sich auch verschiedenes Grillgut gleichzeitig unter Idealbedingungen grillen.

Häufig gestellte Fragen

Wo stelle ich meinen Grill am besten auf?

Grillen Sie häufig zuhause, sollten Sie sich einen passenden Platz für Ihren Grill einrichten. Die Standfläche sollte dabei gut befestigt und eben sein. Halten Sie zudem ausreichend Abstand zur nächstgelegenen Wand, damit sich diese nicht verfärbt. Ebenso sollte genug Platz zum Öffnen des eventuell vorhandenen Deckels da sein. Zu guter Letzt sollten Sie die gängige Windrichtung berücksichtigen und den Grill entsprechend abgeschirmt aufstellen bzw. eine bestehende Windschutzblende passend ausrichten.

Was ist beim Grillen mit Gas zu beachten?

Grillen mit Gas ist komfortabel, kann jedoch bei fahrlässigem Verhalten auch gefährlich sein. Daher ist der richtige Umgang mit Gas wichtig. Lesen Sie vor der Benutzung Ihres neuen Gasgrills die Gebrauchsanweisung. Vor jedem Grillen ist es ratsam, die Schläuche auf Löcher und Risse zu kontrollieren und zu prüfen, dass sie keinen Kontakt mit heißen Bauteilen des Grills haben oder von tropfendem Fett oder Flüssigkeiten getroffen werden können.

Beim Anzünden des Gasgrills sollte der Deckel unbedingt geöffnet sein, sonst besteht Explosionsgefahr. Beugen Sie sich beim Zündvorgang nie direkt über den Grill. Zündet der Grill nach etwa zehn Sekunden immer noch nicht, schließen Sie die Gaszufuhr und warten Sie einige Minuten, damit angestautes Gas abziehen kann. Hierfür muss der Grill an einem gut gelüfteten Ort stehen. Behalten Sie das Gerät auch im Betrieb immer im Auge.

Welcher Grill ist am gesündesten?

Möchten Sie gesund grillen, müssen Sie auf das klassische Grill-Feeling und -aroma leider verzichten. Als gesundheitlich gänzlich unbedenklich gelten nur Elektrogrills, denn diese kommen ohne Kohle und Rauch, Grillgasdämpfe und Anzünder aus. Ebenso kann keine aufgewirbelte Asche auf dem Grillgut landen. Elektro- sowie Gasgrills verfügen zudem über eine Auffangschale für Fette und andere Bratensäfte, so dass diese nicht in die Heizquelle tropfen und zu gesundheitsschädlichen Gasen verdampfen. Generell lässt sich mit einem Elektrogrill fettärmer grillen.

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