Ihr Ratgeber zu digitalen Sat-Anlagen
Satellitenempfangstechnik wirkt auf den ersten Blick unübersichtlich, es gibt viele verschiedene Angebote und neue Entwicklungen. Wir zeigen in diesem Ratgeber, was davon Sie tatsächlich benötigen und erklären kurz die wichtigsten Begriffe.
In diesem Ratgeber ordnen wir das Thema nach dem Bedarf, erklären kurz und knapp die wichtigsten Begriffe und zeigen, welches Zubehör und welches System Sie benötigen.
Inhaltsverzeichnis Das sollten Sie wissen: Die Funktion von Sat-Anlagen einfach erklärt
Beim hochauflösenden, digitalen Fernsehen kann sich der Empfang über Sat-Anlage (DVB-S2) gegen andere Empfangswege wie DVB-C (Kabel), DVB-T2 (terrestrisch über Antenne) und IPTV (Fernsehen über die Internetverbindung) erfolgreich behaupten.
Mit Fernsehen und Rundfunk über Satellitendirektempfang kommen Sie gebührenfrei ohne komplizierte Anmeldungen in den Genuss größter Programmvielfalt. Das ermöglichen Satelliten im geostationären Orbit. Sie bleiben konstant auf ihrer Position über einem bestimmten Gebiet und empfangen die Signale der Rundfunkstationen. Diese Inhalte strahlen sie dann auf ein großes Gebiet ab. Dadurch lassen sich Rundfunkinhalte mit jeder geeigneten Anlage empfangen.
Mit dem aktuellen, digitalen Standard DBV-S2 empfangen Sie die meisten Sender unverschlüsselt und in HD-Qualität. Bedeutende Satellitenanbieter in Europa sind SES Astra mit Astra 1 und 2 und Eutelsat mit den Hotbird-Satelliten. Sie liefern ein Programmpaket mit mehreren Hundert öffentlich-rechtlichen und private Programmen in deutscher Sprache. Dazu kommen Sender aus dem europäischen Ausland und verschlüsselte Pay-TV-Sender.
Planung Ihrer Sat-Anlage: Was müssen Sie bedenken?
Ein wichtiger Faktor ist die Anzahl der Teilnehmer und der notwendigen Anschlüsse. Dabei hat eine digitale Sat-Anlage mit zwei Teilnehmern nicht zwangsläufig nur zwei Anschlüsse. Zum Beispiel sind für einen Twin-Receiver mit zwei Tunern zwei Anschlüsse nötig. Sollen in einer Wohnung oder in einem Einfamilienhaus mehrere Räume TV-Anschlussdosen erhalten, benötigt jede ihre eigenen Anschlüsse.
Welche Inhalte und Funktionen sind gewünscht? Sat-Anlagen, die Programme über mehrere Satelliten verfügbar machen, DVB-T integrieren oder Internet über Satellit anbieten, steigern die Leistung, aber auch die Kosten und auch die Anforderungen für die Planung und Installation.
Für Anlagen im Neubau können Sie von vornherein eine flexible Ausstattung mit Leitungen und Leerrohren erwägen. Im Altbau sind unterschiedlichste Voraussetzungen vorhanden. Wenn bereits Kabel und Komponenten einer Altanlage vorhanden sind, können Sie mit flexiblem Zubehör oft sehr preiswert die nötigen Erweiterungen erreichen.
Es lohnt sich, den Aufwand auf das Minimum zu begrenzen. Andererseits sollten Sie auch so planen, dass sich spätere Erweiterungen leichter umsetzen lassen. Mit einer guten Basis lassen sich später neue Anschlüsse, Teilnehmer und zusätzliche Funktionen leicht hinzufügen.
Struktur: Sternverkabelung vs. Unicable
Einfache Sat-Anlagen mit ein bis acht Anschlüssen lassen sich mit einem einfachen Setting einrichten. Dabei verbinden Sie die Antenne direkt mit jedem Receiver und TV-Gerät. Komplexere Anlagen für ein Mehrfamilienhaus mit mehreren Parteien und unterschiedlichen Ansprüchen sollten Sie mit Hilfe eines Fachmanns planen.
Wenn mehr Anschlüsse zu versorgen sind, können Sie zwischen zwei Systemen wählen. Beide haben Stärken und Schwächen. Der klassische Aufbau ist die Sternverkabelung mit Multischaltern. Er trägt auch die Satblock-System.
Die Vorteile: Solche Sat-Anlagen sind sehr zuverlässig und kaum störungsanfällig. Sie erhalten eine großzügige Ausstattung mit fest verlegten Kabeln, die auch bei Veränderungen in der Mediennutzung einfache und zuverlässige Anpassungen erlauben. Über Multischalter lassen sich später mit einfachen Mitteln weitere Empfänger hinzufügen. Der Nachteil ist ein höherer Aufwand und Mehrkosten, weil für jeden Anschluss ein einzelnes Kabel nötig ist, die über weite Strecken parallel laufen.
Auf der anderen Seite stehen die Einkabelsysteme für Sat-Empfang. Mit Unicable2 und dem Standard EN 50494 fallen die Beschränkungen älterer Einstranganlagen zum größten Teil weg. Die meisten namhaften Hersteller unterstützen den von Jultec unter dem Namen JESS (Jultec Enhanced Stacking System) entwickelten Standard unter eigener Bezeichnung: SCD2 bei Kathrein, Einkabel 2.0 bei Panasonic etc.
Über Unicable lassen sich mit wenig Aufwand bis zu 32 Teilnehmer anschließen. Die Anlagen sind kostengünstiger, weil ein Kabel ausreicht. Die Anschlüsse liegen in Reihe, und das Signal wird "durchgeschliffen".
Nachteilig ist der komplexe Aufbau bei vielen Teilnehmern, der mehr Fachkenntnis erfordert: Von der Aussteuerung der Dämpfung über die Vergabe von Userbändern und Frequenzen für Receiver über programmierbare Antennendosen bis zum richtigen Setzen von Endwiderständen.
Eine zusätzliche Option bei der Planung: Statt Koaxialkabeln können Sie auch die optische Übertragung mit Lichtleiterkabeln wählen. Durch die Fähigkeit zur High-Speed-Datenübertragung wird die Anlage noch zukunftsfähiger. Sie benötigen dafür allerdings geeignete Ausrüstung und arbeiten nicht mit gängiger Satellitenempfangstechnik.
Die passende Satelliten-Antenne wählen
Um ein Signal zu empfangen, brauchen Sie zunächst eine passende Antenne. Parabolantennen, wegen ihrer konkaven Form auch Satellitenschüssel genannt, können das relativ schwache Signal auffangen und bündeln. Bei den Spezialisten für Satellitenempfangstechnik wie Kathrein oder Technisat, Fuba, oder Triax oder auch Telestar sind Sie dafür an der richtigen Adresse.
Bei der Größe haben Sie die Auswahl zwischen 45 bis 150 cm Durchmesser. Einerseits brauchen Sie eine ausreichende Größe für gute Signalqualität. Eine zu große Antenne ist aber nicht nur teurer, sondern fällt auch optisch wesentlich mehr auf. Für den Empfang über Astra oder Hotbird sind in Deutschland 60 cm ausreichend. Für beide Satelliten befindet sich Deutschland direkt im Kerngebiet.
Doch es gibt noch mehr zu bedenken. Schlechte Wetterbedingungen verschlechtern auch den Sat-Empfang. Mehr Fläche kann einiges kompensieren. Erst bei starkem Schneefall bricht das Signal selbst bei größtem Durchmesser ab. Eine Antenne mit 90 cm Durchmesser bietet noch guten Empfang – auch wenn sie mit Schnee bedeckt ist.
Für Sender in anderen Sprachen stehen Satelliten wie Türksat zur Verfügung. Dabei ist Deutschland eher im Randgebiet. Deshalb ist ein größerer Durchmesser von rund 110 cm empfehlenswert.
Auch für den Empfang mehrerer Satelliten mit Multifeed sollten Sie eine Antenne mit Durchmesser ab 90 cm wählen. Eine Ausnahme ist die Kombination von Astra und Hotbird, die sehr nah beieinander liegen. Andere Satelliten wie Astra 1 und Türksat sind so weit voneinander entfernt, dass sie nicht zuverlässig mit einer Antenne zu empfangen sind. Dann sind zwei kleinere Antennen wesentlich effektiver.
Antenne mit 90 cm Reflektordurchmesser
Im Mehrfamilienhaus, an Balkonen oder Fenstern, ist die Installation einer Satellitenantenne durch den Vermieter oft nicht gestattet. Sat-Flachantennen, die sich zusätzlich mit Klebeflächen optisch kaschieren lassen, stören das Gesamtbild einer Fassade weniger. Sie sind in Balkonmontage in der Regel selbst dort erlaubt, wo klassische Parabolantenne nicht gestattet ist.
Flachantenne
Wählen Sie den richtigen Ort für die Montage der Antenne: Die direkte Linie zum Satelliten muss absolut unverbaut sein. Auch in Zukunft dürfen wachsende Pflanzen oder neue Gebäude die Sichtlinie nicht versperren. Der Montageort sollte für Reinigung und Reparatur zugänglich sein. Wählen Sie die Dachmontage nur, wenn keine andere Option verfügbar ist. Im Unterschied zur Antenne kommt es dabei allein auf die exakte Ausrichtung an. Die Höhe unwichtig.
Bei der Sat-Anlagen-Installation ist die optimale Ausrichtung entscheidend für die Signalqualität . Die horizontale Richtung den vertikalen Winkel (Elevation) stehen praktische Online-Tools zur Verfügung. Auch über den EURONICS-Service können Sie komfortabel Ihre neue Sat-Anlage ausrichten lassen.
Empfang mit LNB
Der Empfangskopf, der die Signale der Antenne aufnimmt und weiterleitet, trägt die Bezeichnung LNB. Die Abkürzung steht für Low Noise Block. Üblich sind Universal-LNBs als Single, Twin, Triple, Quad und Octo-LNB. Alle Anschlüsse übertragen alle vier Anteile des Signals (Ebenen). Hier können Sie einen bis acht Anschlüsse direkt anschließen. Damit ergibt sich ein sehr einfacher Aufbau, bei dem fast nichts schief gehen kann.
Ein Quattro-LNB gibt die Ebenen getrennt voneinander aus. An diese Komponenten lässt sich ein Multischalter anschließen. So können Sie theoretisch eine beliebige Anzahl an Teilnehmern einbinden.
Quattro-LNB
Achten Sie auf den Unterschied zwischen Quad und Quattro! Häufig geraten diese Begriffe durcheinander. Es gibt auch LNB-Bezeichnungen, die sich nicht genau zuordnen lassen. Dann sollten Sie genau auf die Anschlusskennzeichnung achten: Für Universal-LNBs sind alle Ausgänge gleichwertig. Ist das LNB für Multischalter geeignet, sind die Ausgänge für die Ausgabe der vier Ebenen genau gekennzeichnet.
Wollen Sie mehrere Satelliten empfangen, benötigen Sie für jeden einen eigenen LNB. Dafür können Sie Multifeed-Halterung oder Monoblock-LNBs nutzen.
Für ein Unicable-System benötigen Sie ein LNB, das diesen Standard unterstützt.
LNBs für die optische Ausgabe sind Quattro-LNBs. Sie sind mit einem nachgeschalteten Konverter verbunden.
Signalverteilung bei digitalen Sat-Anlagen
Damit das Signal von der Antenne zum gestochen scharfen Bild wird, muss die Signalverteilung stimmen. Im klassischen Stern-Aufbau ist der Multischalter dafür das zentrale Bauteil. Er besitzt vier Eingänge für die getrennte Ebenen vom Quattro-LNB und eine unterschiedliche Zahl an Ausgängen, die per Kabel mit den Anschlüssen verbunden werden.
Bei der Bezeichnung von Multischaltern wird meist die Anzahl der Eingänge / Ausgänge angegeben.
Multischalter mit 8 Ebenen und 4 Anschlüssen
Beispiele:
4/4 – 4 Ebenen / 4 Anschlüsse
5/8 – 4 Ebenen plus Terrestrik für DVB-T2 / acht Anschlüsse
9/32 – 2 x 4 Ebenen für 2 Satelliten plus Terrestrik / 32 Anschlüsse
Für die Signalverteilung in komplexen Systemen benötigen Sie je nach Aufbau noch weitere Komponenten. Damit lassen sich Neuanlagen an spezielle Wünsche anpassen und bestehende Installationen für ein gewachsenes Angebot und neue Anforderungen modifizieren.
Verteiler können das Signal aufsplitten. Weichen erlauben, ein Antennensignal mit dem Satellitensignal zusammenzuführen. DiSEqC-Schalter erlauben das Umschalten zwischen verschiedenen Satelliten.
Multischalter können Sie kaskadieren, das heißt, hintereinander schalten. So lassen sich viele Teilnehmer zu einer bestehenden Anlage hinzufügen. Multischalter können zahlreiche weitere Funktionen enthalten, was die Kosten, aber auch Ihre Möglichkeiten erhöht. Wenn erweiterte Dienste wie Internet über Satellit eine Rolle spielen, muss er rückkanalfähig sein. Ein DiSEqC-Schalter kann direkt integriert sein. Klassische Multischalter und Unicable-Geräte lassen sich gezielt kombinieren.
Welches Bauteil an welcher Stelle notwendig und optimal ist, hängt von den exakten Gegebenheiten und den Wünschen der Teilnehmer ab. Ein komplexer Aufbau mit mehreren Satelliten und vielen Teilnehmern mit mehreren Tunern und Receivern ist sehr herausfordernd. Nutzen Sie die Beratung für ein zuverlässiges, kostengünstiges System, das auch in Zukunft Ihre Wünsche erfüllt!
Der passende Receiver
Auch bei den Receivern herrscht eine große Auswahl und entsprechend große Preisspanne. Wieder ist Ihre Wahl vom Bedarf abhängig: Wollen Sie mit minimalen Kosten das TV-Programm empfangen, genügt ein solider, einfacher Receiver mit einem einzelnen Tuner. Viele TV-Geräte sind bereits mit einem oder mehreren Tunern ausgestattet. Damit ist gar kein externer Sat-Receiver mehr notwendig. Für Unicable müssen Sie darauf achten, dass das Gerät diesen Standard unterstützt.
Twin-Receiver bzw. Twin-Tuner können zwei Programme gleichzeitig empfangen. So können Sie ein Programm schauen und ein anderes aufzeichnen. Dafür bringen hochwertige Geräte eine integrierte Festplatte und USB als Aufnahmeoptionen mit.
Bei der Auflösung unterstützen sie Full-HD als Standard. Hochwertigere Sat-Receiver können auch das zunehmend verfügbare Programmangebot in UHD und mehr wiedergeben.
DVB-S/-S2 HDTV-Receiver
Ein Qualitätsmerkmal sind Anschlüsse nach den neuesten Standards: HDMI 2.0, USB 3.0 und Steckplätze für CI+ Module sorgen dafür, dass Ihre Ausstattung auch in einigen Jahren noch up-to-date ist.
Ein spannendes Feature ist die Sat>IP-Technologie: Die Umwandlung des Fernsehsignals in einen Netzwerk-Stream. Der lässt sich auf angebundenen Geräten im Heimnetzwerk wiedergeben. Sat>Ip ist ein eleganter Weg, um aufwendige Verkabelung zu den Wiedergabegeräten zu sparen.
Zuletzt sind auch die Bedienbarkeit und der Komfort bei der Einstellung ein Kriterium. Durch gut gemachte, übersichtliche Menüs heben sich hochwertige Geräte gegenüber den preiswerteren Einsteigerlösungen ab. Sie erhalten sie von führenden Herstellern von TV-Geräten, wie Samsung, Philips, LG oder Panasonic.
Kabel und Dosen
Die gewählten Komponenten verbinden Sie mit Koaxialkabeln oder seltener aber zunehmend auch mit LWL-Kabeln aus Glasfaser. Hochwertige Kabel besitzen eine gute Signalentkopplung. Dazu gehören Stecker und Adapter, die ebenfalls hochwertig ausfallen sollten, um Störungen zu minimieren.
Bei kleinen Anlagen mit kurzen Wegen ist die Verkabelung einfach. Für komplexe Sat-Anlagen und vor allem für große Unicable-Systeme sind genaue Berechnungen nötig, um die richtige Signalstärke zu erhalten.
Der Anschluss erfolgt direkt am Gerät oder an einer TV-Anschlussdose. Dabei gibt es verschiedene Dosen für den klassischen Aufbau oder Unicable, die durchgehend und programmierbar sein müssen.
Bei der Verkabelung ist auch der Blitzschutz wichtig. Die Antenne an der Fassade und vor allem in Dachmontage ist ein potenzieller Einschlagpunkt. Ein fachgerecht ausgeführter Überspannungsschutz schützt empfindliche Geräte und die Gesundheit der Bewohner.
TV-Anschlussdose
Nutzertypen: Welche Sat-Anlage passt zu Ihnen?
Preiswert fernsehen
Ein typischer Fall ist die neue Einzelanlage, an der nur ein einziges TV-Gerät angeschlossen ist. Dafür genügt die Minimalvariante mit Antenne, LNB und einem direkt verbundenen TV-Gerät mit integriertem DVB-S2-Tuner. Daneben benötigen Sie nur noch Kabel und Stecker und passendes Montagezubehör. Diese Anlagen erhalten Sie als preiswertes Komplettpaket für einen sehr überschaubaren Preis.
Einfach und effizient
Nur wenig komplexer ist eine Anlage für bis zu acht Anschlüsse, die ebenfalls direkt ein LNB mit passender Zahl an Ausgängen versorgt. Auch diese Anlagen erhalten Sie als Komplettpaket. Bei der Sat-Anlagen-Montage erfordert nur die korrekte Ausrichtung Fachkenntnisse.
Empfang über mehrere Satelliten
Wollen Sie ein vielfältiges, internationales Programmangebot nutzen, benötigen Sie eine Antenne mit mehreren LNBs und Multifeedhalterung oder ein Monoblock-LNB. Für jeden Anschluss ist ein DiSEqC-Schalter für die Umschaltung notwendig.
Umstieg von Kabel auf Satellit
Wenn Satellitenfernsehen das Kabelfernsehen ganz oder teilweise ersetzen soll, ist Unicable eine optimale Wahl. Die vorhandene Infrastruktur lässt sich größtenteils weiter verwenden. Das senkt deutlich die Kosten und den Aufwand für die Installation.
Komplettsystem im Neubau
Bei einem Neubau empfiehlt sich die Vollausstattung unter Putz: Mit Koaxialkabeln, LAN-Kabeln und zusätzlichen Leerrohren, um später Glasfaser oder andere Leitungen einfach nachrüsten zu können. Über den passenden Multischalter bringen Sie Anschlüsse in jeden gewünschten Raum.
Mobil für Camping und Caravan
Für den mobilen Einsatz gibt es ebenfalls kompakte, einfache Sat-Anlagen. Die erhalten Sie übersichtlich und praktisch im Koffer. Besonders hochwertige, aber auch kostspielige Anlagen übernehmen sogar automatisch die Ausrichtung an jedem neuen Standort.
Komplexe Systeme mit zahlreichen Teilnehmern
Bei Empfangsgemeinschaften im Mehrfamilienhaus fließen individuelle Bedarfe und räumliche Gegenheiten in die Planung ein. Es kann dabei sinnvoll sein, Unicable und klassische Multischalter zu kombinieren. So lässt sich das Signal effektiv verteilen und in jeder Etage durchschleifen. Damit diese Anlagen störungsfrei laufen, sollten Sie einen Fachbetrieb beauftragen. EURONICS bietet dafür den richtigen Service an.
FAQ – Fragen zu Sat-Anlagen und Satelliten-Empfangstechnik
Wie viele Programme lassen sich über Satellit empfangen?
Mit Astra empfangen Sie über 300 Kanäle. Insgesamt sind über 5000 Programme verfügbar und ermöglichen für fast jede Sprache und Herkunft das individuell gewünschte TV-Erlebnis.
Ist Satellitenfernsehen teuer?
Der Empfang ist kostenlos. Kosten entstehen einmalig für die Anlage. Nur für Pay-TV-Angebote entstehen je nach Wunsch weitere Kosten.
Ist Satellitenfernsehen anfällig für Störungen?
Satellitenempfang ist mit moderner Empfangstechnik und fachgerecht gestalteten Systemen auch bei schlechtem Wetter sehr zuverlässig. Nur sehr starker Schneefall behindert das Signal deutlich.
Welches System eignet sich für mich: Unicable oder Sternverkabelung mit Multischalter?
Wenn Sie Satellitenfernsehen im Altbau nachrüsten, ist meist Unicable die beste Wahl. Für komplexe Neuanlagen sollten Sie die flexible und zuverlässige Sternverteilung wählen.
Welchen Receiver brauche ich?
Für modernes Satellitenfernsehen eignen sich Receiver für HDTV über DVB-S2. Moderne TV-Geräte bringen meist einen oder mehrere interne Tuner mit. Damit ist der klassische Receiver als Set-Top-Box nicht mehr notwendig.
Ist jeder Fernseher für Satelliten-TV geeignet?
Solange der Anschluss an den Receiver möglich ist, kann jedes TV-Gerät von Samsung, Grundig, Panasonic, Philips, Sony und anderen Herstellern auch für Satellitenfernsehen genutzt werden.
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